Samstag, 19. August 2017  
 
Home arrow Choraktivitäten arrow Chorfahrten
Hauptmenü
Home
Der Chor
Chorleitung
Chorproben
Choreografie
Die CHoL Band
Die SolistInnen
Projekt Sambia
Choraktivitäten
Auftritte
Hörproben
Rent a Chor
Presse
Kontakt
Links
Impressum
Mitglieder - Anmeldung





Passwort vergessen?
Chorfahrten PDF Drucken E-Mail

Auf zum Gardasee!


Am 21.09.2007 abends um 23.30 Uhr geht es los:
CHILDren of Light und Keyboarder Steffen Pleger reisen mit KG-Reisen nach Torbole zum Lago di Garda. 20 Sänger und Sängerinnen werden den großen Reisebus mit Spaß und Vorfreude besteigen. 9 spannende Tage liegen dann vor ihnen. Bisher sind 4 Konzerte und ein Sonntagsgottesdienst angekündigt, auf denen sie ein ausgewähltes Programm aus amerikanischen Gospels und afrikanischen Liedern präsentieren werden. Dazu erwartet sie ein ausgeklügeltes Kulturprogramm, das von 2 Sängerinnen, die sich dort gut auskennen, ausgearbeitet wurde.  Über Rovereto geht es weiter nach Malcesine, Gondelfahrt zum Monte Baldo, Garda, Bardolino, Simione bis hin nach Venedig. Dort möchten sie alle einen ganzen Tag verweilen und diese wunderschöne Stadt in vollen Zügen erkunden und genießen.
Die Konzerte finden im Ledrotal, in Riva Velagio del Gusto, im Auditorium der Comano Terme in Arco und in der Pfarrkirche San Andrea in Torbole statt. Die Auftrittsörtlichkeiten können nicht unterschiedlicher sein. So wird die Konzerttour mit Sicherheit für alle ein spannendes Erlebnis. Und damit alles bestens klappt wird fleißig geprobt!
Unterkunft bietet das Hotel Garni New Garden direkt in Torbole.
Und Klaus , der Busfahrer, freut sich schon auf die sangesfreudige Schar, die ihn schon auf 2 Fahrten nach Österreich mit fröhlichen Liedern und Proben im Bus unterhalten hat.

Fotos gibt es dann nach der Konzerttour...



Vorbereitungsprobe nach einem Auftritt >>> etwas müde, aber noch guter Dinge...

Reisebericht:

Koffer packen---letzte Einkäufe---Proviant für die lange Busfahrt---Decke und Kissen, um etwas bequemer die Nachtfahrt zu überstehen---Noten, Aufnahmegerät, Anlage, CD's und Verkaufsartikel------hab ich auch alles?
Diese Frage werden sich alle 19 Chormitglieder gestellt haben, die sich auf den Weg nach Italien gemacht haben.
22.30 Uhr---Anruf: "Wo seid ihr?" "Wieso?"----"Oh , ihr seid zu früh---wir kommen!" Punkt 23.00 Uhr rollt der Reisebus auf den Parkplatz der Kirchengemeinde Stiepel - Haar. Klaus und Robert, beide Busfahrer, begrüßen uns herzlich. Es ist die 3. Chorfahrt, die Klaus mit uns erlebt. Die Anlage wird zuerst eingepackt, dann folgt das Gepäck aller Mitfahrenden. 9 weitere Leute, die mit dem Chor nichts zu tun haben, wollen mit uns in Richtung München und Innsbruck fahren. Die Schlacht auf die guten Plätze beginnt. Da wir aber für den großen Bus nicht viele sind, haben wir Platz---2 Sitze auf eine/n Sänger/in---echter Komfort!
Alle da? Abzählen, noch mal abzählen---alle da---endlich geht es los. Der Bus rollt auf die Autobahn: A45>>>A3,
morgens um 08.00 Uhr werden 8 Mitfahrer in München rausgelassen, dann geht es weiter nach Innsbruck.
Die Nacht war lang oder kurz---wie man's nimmt. Die Fahrt wird nach Innsbruck immer länger. Wie Kaugummi, das sich ziehen läßt, erscheint die Strasse. Aber dann sind wir in Torbole! Endlich! Kaputt aber glücklich beziehen wir unsere Zimmer und machen uns gleich auf, die Stadt der Wassersportler kennen zu lernen. Ausgedehnter Spaziergang auf der Gardasee Promenade bei herrlicher Sonne und erfrischendem Wind lässt uns erahnen, wie gut es einem hier gehen kann.




     Angelika beim Wassertest



Es folgt das Abendessen und dann verschwinden alle langsam aber sicher auf ihre Zimmer. Müde und kaputt, aber glücklich schlafen alle den Schalf der Gerechten.





SO: Aufstehen, ab zum Gottesdienst nach Arco. Eine wunderschöne Kirche empfängt uns in der herrlichen Morgensonne. Gute Atmosphäre, hervorragende Akustik, eine sehr nette Pastorin---all das beschwingt uns, zu singen und den Gottesdienst zu feiern.


  die Kirche der deutschen ev. Kirchengemeinde in Arco


letzte Absprachen mit Pfrin Rauh
Bra Jesus ho
I love you

Anschließend gibt es ein Kaffeetrinken draußen unter den Arkaden. Gebäck, Wein und Wasser fehlen nicht und so lassen wir es uns munden und bedanken uns ganz herzlich mit fröhlichen afrikanischen Liedern.


Dann folgt eine Probe in der Kirche für das Konzert am Abend.

Und jetzt endlich haben wir freie Zeit. Wir wandern durch Arco. In Arco, Torbole und Umgebung ist ein Marathon angesagt. Die Strassen sind abgesperrt und wir verweilen bis zum Ende in Arco, trinken Cappuzzino oder Latte Macchiato, Essen Pannini in allen Variationen und feuern die Fahrradfahrer an.




Dann geht es zurück in unser Hotel. Es gibt Abendessen und weiter geht's zum Konzert im Ledrotal.
Hier passiert etwas, was es seit 50 Jahren---oder Jahrzehnten?---noch nie gegeben hat:
Klaus parkt den Bus nach schwierigem  Hin- und Herrangieren, Betonklötzewegschieben und gekonnter Fahrerei direkt vor dem Eingang der Kirche. Doch was ist das? Man schleust uns in das darunterliegende Gemeindehaus!

  der Bus direkt vor der Kirche



Alles wird die Treppenstufen herunter getragen. Wir werden herzlich empfangen. Anlage aufbauen---und los geht's!
Manchmal ist es verrückt: da sind die Bedingungen äußerst ungünstig und trotzdem wird es ein gutes Konzert. Viel liegt auch an dem Publikum. Auch hier ist manches anders als man vorher denkt: wenig Publikum und doch viel Stimmung!
Mit einem Geschenk vom Bürgermeister unter dem Arm ---ein Buch mit dem Titel "A picco sul lago" und eine CD des ansäßigen Chores "Coro Cima D'oro"--- verlassen wir den Ort, steigen in den mittlerweile von Klaus gekonnt gewendeten Bus, der immer noch vor der Kirche steht, trinken Bier und Sekt und geben uns der guten Stimmung hin.

Ab jetzt haben wir 4 freie Tage mit interessanten Ausflügen vor uns:

MO: mit dem Bus nach Malcesine, dort in die Gondel und ab auf den Monte Baldo. Bei schönstem Wetter erklimmt ein Teil der Gruppe das Gipfelkreuz während andere auf dem nicht so steilen Weg bleiben. Im Anschluss gibt es eine Verschaufspause mit Trinken und Essen auf der Terrasse des Bergrestaurants. Danach geht es wieder mit der Gondel ab in Tiefe.

Anstehen an der Gondelstation...
...und rauf geht's...
...und welchen Weg gehst du?


  mit Blick auf Malcesine vom Monte Baldo...

nach soviel Ausblick...
...erst mal eine Pause!



Malcesine ist ein sehr schöner Ort mit einer Altstadt voller kleiner Geschäfte. Bevor es endgültig nach Hause geht, wird diese Altstadt von uns auf den Kopf gestellt.

  eine Hochzeitskutsche besonderer Art ...




DI: es geht nach Venedig! Früh am Morgen steigen wir in den Bus und fahren in diese wunderschöne Stadt. Der Fußweg vom Bus bis in die Stadt dauert eine halbe Stunde. Dann teilt sich die Gruppe auf und läuft drauf los durch enge Gassen, am Canal Grande, über zahlreich kleine und größere Brücken (wie Rialto-Brücke),




 zum Piazza San Marco und wieder quer durch den historischen Kern in Richtung Bus.


       

    Wo schauen's denn hin?                                                                   Aaaah, hierhin....

Wasser und Brücken ohne Ende...



Pausen sind angesagt, das Asphaltlaufen schlaucht. Gegen 19.30 Uhr sind alle wieder am Bus und es geht nach Hause.



MI: es regnet...mit besorgtem Gesicht schauen die Chormitglieder aus den Fenstern des Frühstückraumes. Trotz alledem schnallen wir uns unseren Rucksack auf, besteigen den Bus und fahren am Gardasee entlang. In Garda steigen wir zum ersten Mal aus und besichtigen die wunderschöne kleine Stadt. Hier gibt es viel zu sehen und viel zu kaufen. "Lederien", "T-Shirterien", "Glaserien" und viele andere  -rien laden uns ein, das Geld gut zu verteilen. In Trattorien und Gelaterien erholt man sich dann vom Großeinkauf.


Taschen sind bei einigen hoch im Kurs                        
                                           



 
Weiter geht's nach Bardolino---kleines Städtchen mit nicht so vielen Einkaufsmöglichkeiten. Es ist Mittagszeit und die Geschäfte haben geschlossen.





Nach kurzer Zeit geht es weiter nach Sirmione. Wieder müssen wir einiges an Fußweg zurücklegen, denn der Bus kommt nicht bis in die Stadt hinein. Es regnet. Schnell über die Zugbrücke und ins nächste Café. Einige laufen noch den wunderschönen Promenadenweg, der bei Sonnenschein mit Sicherheit erst die wahre Schönheit erblühen läßt. Aber dann setzen sich auch die letzten emsigen Fußgänger ins Café und trinken Grappa---es ist kalt geworden!


   ab über die Zugbrücke an der Burg vorbei und ins Café---Sauwetter!


DO: wieder ein Tag mit Regen. Wir fahren nach Riva. Jeder vertreibt sich die Zeit so gut er kann.


  Dann geht es wieder zurück zum Hotel.


Um 15.00 Uhr ist Probe...


  ... im Frühstücksraum


um 17.00 Uhr Weinprobe ganz in der Nähe,





19.00 Uhr Abendessen,





 Party auf Balkonien und ab ins Bett.



FR: freie Zeit in Torbole. Einige sind mit dem Boot rüber nach Limone gefahren, andere heben sich diesen Besuch für Samstag auf. Ein Chormitglied hat Geburtstag und bekommt ein Ständchen gleich zu Anfang der Probe. Als Dankeschön bekommt der ganze Chor ein Glas Sekt.
Nach der Probe geht es gleich wieder nach Riva zum Weinfest "Traubenkur". Da die Bühne nicht überdacht ist, bauen wir uns unterhalb des Festpavillions auf.  Einige setzen sich an die Tische und hören unser gesamtes Konzert, andere bleiben für 2-3 Lieder stehen und gehen weiter.




Leider gibt es niemanden, der uns begrüßt oder vorstellt oder sonst was regelt. So bauen wir nach dem Konzert schnell alles ab und verschwinden wieder nach Torbole. Konzertkleidung bleibt an, denn nach dem Abendessen geht es weiter nach Arco zur Comano Terme. Dort erwartet uns ein großer Saal für 500 Zuhörer mit sehr trockener Akustik. Wieder sind die Bedingungen längst nicht die besten und doch wird es ein sehr gutes Konzert mit einem begeisterten Publikum, dass mitgeht, mitswingt, singt und klatscht!---Ein schöner Abend! Wasser und Wein stehen für uns bereit und 2 Flaschen Wein, die übrig blieben, haben wir als Geschenk mitbekommen auf unsere Fahrt.

SA: Bootsfahrt nach Limone. Rauf und runter, kreuz und quer, am Wasser und am Hang--wir kriegen den Tag schon rum. Limone ist ein sehr schönes Städtchen direkt am Gardasee am Hang gebaut. Früher hat man hier Limonen angebaut und exportiert. Jetzt gibt es ein Limonenmuseum, in dem wieder neue Limonenbäume angeflanzt wurden, die auch schon gut getragen haben. Die weißen Pfeiler als Denkmäler an die Zeit der Limonenzucht sind überall und besonders gut vom Wasser aus zu sehen. Schon Wolfgang Goethe hat sie bestaunt und beschrieben.



Nach dem Abendessen geht es in die Kirche von Torbole. Das letzte Konzert steht an. Vielleicht denken schon viele von uns an die morgige Rückfahrt, an zu Hause, an das eigene Bett, an die Familie oder, oder, oder. Die Kirche ist sehr hallig und leider bleiben viele Zuschauer aus, so dass die Akustik sehr hallig bleibt. Diejenigen, die uns zuhören, sind begeistert, wir sind froh, dass wir es geschafft haben.


 
mit "Jikelel emaweni" verabschieden wir uns


Jetzt noch einen Abschiedstrunk in unserer Pizzeria und dann ins Bett, denn am Sonntagmorgen geht es früh nach Hause.


SO: 9.10 Uhr, der Bus ist gepackt, der Chor ist vollzählig und es geht los. 15 Stunden Busfahrt liegen vor uns. Jeder hat sich auf seinem Platz eingerichtet, auch für den Fall des Mittagschlafes oder Abendschlafes. Es wird geredet, debattiert, gesungen, gedöst, gelesen, Musik gehört---jeder vertreibt sich die Zeit so gut er kann. Die Pausen geben Zeit für Kaffeetrinken, Brötchen oder Kuchen essen , Toilettengang und in der Sonne stehen.  0.30 Uhr : wir sind angekommen!
Etwas zerknittert und völlig geschafft steigen wir aus dem Bus und viele von uns werden von ihren Angehörigen liebevoll in die Arme genommen. Endlich sind wir wieder zu Hause und eigentlich auch schade, dass die schöne Zeit schon vorbei ist.
Schnell wird die Anlage ins Lutherhaus getragen, die Koffer im eigenen PKW verstaut und ab geht's nach Hause, ins eigene Bett oder vor den Fernseher oder noch schnell was essen oder....

Alles in allem: es war eine schöne Zeit!