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10 Jahre CHILDren of Light


 

„Ich möchte einen neuen Chor aufmachen, darf ich das?“
Was für eine Frage! Natürlich durfte Angelika Henrichs, Organistin und Chorleiterin seit Juli 1994 in der Kirchengemeinde BO – Stiepel. Als sie 1994 den Dienst aufgenommen hatte, leitete sie den damals ansässigen Kirchenchor. Junge Stimmen aber fehlten und sie überlegte, was sie unternehmen muss, um genau diese jungen Stimmen zum Singen in der Kirchengemeinde zu bewegen. Sollte sie einen Chor aufmachen, der sich auf das neue kirchliche Liedgut konzentriert oder rein weltliche Lieder singt oder----vielleicht Gospel? Nach einem dreiviertel Jahr, in dem sie sich eine Gospelkassette mit ihr bekannten und unbekannten Gospels angehört hatte, entschloss sie sich, einen Gospelchor aufzumachen. Der erste Versuch, gestartet 1996, schlug fehl. Nach einem weiteren dreiviertel Jahr wurde der Chor aus mehreren Gründen aufgegeben.
Aber da gab es eine Chorsängerin, die vehement dafür plädierte, einen neuen kleinen Sängerkreis zu gründen, um genau diese Lieder weiter zu singen. Anke Gördel-Leich hatte es nach 5 Wochen geschafft: Angelika Henrichs gründete einen neuen Gospelchor. Am 22. Mai 1997 startete die erste Probe! 6 Frauen hatten sich zusammen getan und probten fortan Gospel, afrikanische wie amerikanische. Dieser kleine Kreis von Frauen begeisterte A. Henrichs. Sie sangen gut, hielten ihre Stimme und hatten viel Freude an der Auswahl der Songs, insbesondere an den neu entdeckten afrikanischen Liedern.
Ihr Eintrag im Tagebuch: 18.00 Uhr Gospelchor! 1. Probe!
Es hat unheimlich Spaß gemacht und wir haben total
sauber gesungen. So wie es aussieht, wird das eine
Frauenkombo
Schon am 29 Juni 1997 sang der Chor auf dem damaligen Gemeindefest rund ums Lutherhaus. Kirchenchor und Posaunenchor hatten ihre Arbeit schon getan. Der kleine Frauenkreis versammelte sich gegen Abend und stellte sich keilförmig von unten nach oben auf die Treppenstufen. Matthias Konradt, damals Vikar in der Kirchengemeinde Stiepel-Dorf, begleitete den Chor oben auf den Treppen im Hintergrund.

Das Liedprogramm: Down by the riverside
Halleluja
Kumbayah
Oh Lord, what a morning
Roma nna
Masithi, Amen

Angelika Henrichs kann sich noch wie heute erinnern: „Plötzlich wurde es still hinter mir. Während die Sängerinnen schon längst wussten, was da in meinem Rücken geschieht, habe ich gewartet und mich erst zum Schluss umgedreht. Es war unglaublich! Da waren alle Leute, die bis zu diesem Zeitpunkt noch auf dem Gemeindefest geblieben sind, zusammen gekommen und hörten uns andächtig zu. Der Applaus am Schluss blieb nicht aus! Es war ein schönes Gefühl. Den Menschen hatten unsere Lieder gefallen!“
Von da an ging es rapide bergauf: nach und nach füllte sich der Chor mit weiteren Stimmen, ab Januar 1998 gab es die ersten Bassstimmen.
Kongas und später ein Schlagzeug wurden gekauft. David Wiethoff trommelte, Matthias Konradt und später Rainer Schmidt begleiteten den Chor am Klavier.
Die ersten Gottesdienste wurden von dem kleinen Chor musikalisch unterstützt und die ersten Auftritte außerhalb der Kirchengemeinde Stiepel gab es schon im ersten Jahr. Der erste große Gospelgottesdienst mit „Band“ war am 3. Advent im Lutherhaus. Aus diesem Gottesdienst im Advent entwickelte sich schon ein Jahr später das bis jetzt in Tradition gehaltene Jahreskonzert.
Am 4. Advent sang der Chor auf einer Weihnachtsfeier im Altenheim Wabenweg, im Februar 1998 sang er zum ersten Mal auf einer Hochzeit (Wetter an der Ruhr).
Seitdem ist der 50 Mann/Frau starke Chor mit Band Jahr für Jahr unterwegs und begleitet musikalisch mit seinem mittlerweile reichhaltigem Repertoire Gottesdienste, Hochzeiten, Feiern, Gemeindefeste und v.m. und gibt Konzerte auf unterschiedlichen Bühnen. Ansässig und zugehörig zur Kirchengemeinde Bochum-Stiepel ist er aber weit über diese Grenzen bekannt.
Seinen Namen CHILDren of Light hat er im Jahre 2000 von seinem ehemaligen Schlagzeuger Olli, der uns einige Jahre mit großem Engagement begleitet hat, bekommen.
Sein neues Outfit hat er seit dem Jahreskonzert 2006.
Der Stoff kommt von der Frima Twiga aus Heidelberg, die afrikanische Stoffe aus verschiedenen Ländern des schwarzen Kontinents vertreiben. Unser Stoff kommt aus Ghana.